Ach, dass das Schweigen ende

Fühllos steht ein Traum ohne Lächeln, ohne Einverstehen, er wartet auf keine Zeit. Eine Blume, verweht in verlorene Wirklichkeit, verschließt ihren Kelche vor der frühlingsleeren Finsternis. Zögernd umfängt eine bleiche Sonne von weit her unabwendlich ein Nichts.
Liebe, Hoffnung, Freude haben sich verzehrt, alle Zusammenhänge sind zersprengt – aber noch leben wir fort und können ausrufen: „Ach, dass das Schweigen bräche“.