Als ein Traum mich umfingOder
Glück und Schmerz

Deine Augen leuchten neue Welten, anders atmet die Zeit! Ach, deine Augen – aus ihrem Dunkel singen die Ebenen, singt dir mein blasser Mund. Sieh, das Beginnende rauscht auf wie Gesang! Schön bist du vor den Liedern der fließenden Wasser, schön – doch dein Lächeln ist dunkeler Klang!


Ich spüre Furcht in meinem Atem. Ist es Verlockung, Flamme? Ach, Verzweiflung ist’s. Erkenne, was zu frühe lächelte. Wohin wirft meine Seele schwarzes Salz der Wunde? Auf deine fernen Wangen! Was lebt denn ohne dich? Im Beben der Schläfe rauscht ungesagt ein Wort durch das Blut meines Herzens: Verlassen!

Ein Liebestraum verrinnt, es bleibt nur die Qual einer tiefen Einsamkeit.