Woher nimmt Schönheit ihren Strahlenkranz?
Vom Sonnenschein mit seinen silberblauen Schwingen?
Aus geistdurchwehtem Hauch, der Statuen beseelt,
oder reifend aus den großen Harmonien,
die sich im Jubel ewiger Sphären selbst vollbringen?
Das Schöne ist in seinem Wesen allerreinste Nähe,
der Atem eines Singens aus erblühter Luft,
beseligtes Umfangen aus erfülltem Frieden,
ein Unerklärliches, das alle Sprachen übersteigt,
und eine Kraft, die Zartes mit Verhärtetem verbindet
noch über tiefste Kluft.