An die Stille

Die Stille träumt, wie Lieder tönen, die nur innen sind, als hätte sie, wie selbstvergessen, sich aus Wirklichkeit gelöst. Die Dinge trinken Einsamkeit und ruh’n in sich wie einer Kathedrale Raum, die Irdisches begreift und stumm erlöst.

Von innen schwinget die Bewegung, die aufdeckt, um dich zu verwandeln. Ein Geist nur schafft Erneuerung, der in die Fülle einer Stille eingeht, um aus ihr zu handeln.

Die Stille träumt, denn sie ist Lied.

Aus der Stille kommen Ruhe und Frieden, die uns zu uns selbst zurückführen – daraus vermag Erneuerung zu entstehen.