Delphin

Mit einer Grazie, die nur Schaumgeborenen verliehn, teilt er des Meeres Wogen, wie eine spielerische Schar von wilden Vögeln, die ins Leichte ziehn, ist er im Jubel aus Bewegung schnell „entflogen“.

Und gleitet, wie ein Tanz aus stiller Weite, ganz hingegeben einer Harmonie, die sich aus der Bewegung Spiel erschließt und nur zuweilen in die keckeste Gebärde fließt, wie Bilder, die sich selber schaffen und genießen können, und ihm die Lust an seinem Wellentanze gönnen.

Er steigt empor, und der gewölbte Rücken bebt, wie Augen, die nur Traum und Jugend kennen, als sei von eines Gottes unbegrenztem Wesen er beseelt, strömt unermesslich Freude, die er durch die Zeiten trägt, als wolle er ein besseres Sein bekennen.

Wir erlebten sie im Pazifik – Erinnerung an ein lebendiges Bild wie aus einem zauberischen Geiste.