Der Einsame

I.

Strahlen dringen nicht in seine Ferne, aus der Hoffnung gleitet er, der Selbstverlorene, seine Welt bleibt alt, die Hand versteint, das Licht erblindet.

II.

Sanft, in leichtem Fallen, spielen bunte Schmetterlinge in des Lichtes feingesponnenen Strahlen, aus dem gleichen Hauch Gestillte, schweben sie in leichtester Bewegung in verzaubertes Gefühl.

Der Einsame – in seinem Seelenschmerz – lebt – wie alle anderen Wesen – im gleichen Hauche einer Schöpfung. In beiden verkündet sich eine gefühlsmäßige Echtheit, einmal die Erstarrung des Selbstverlorenen, und zum anderen das Glück der Schmetterlinge in der Leichtigkeit des Seins.