Ein WeltendeEpitaph

Enterbte Kreatur – so liebend von Natur umfangen – des Hasses Trank und Lasters Fluch, sind dumpf verseuchte Blüten deines Werdens. Kein Leuchten, keines Frühlings Duft, die deine Hölle nicht zerfrisst und keine letzte Würde, die dir heilig ist.

Ein Fremder schon auf dieser Erde, die verkümmert – ausgebrannt. Du hast den Götterfunken deines Geistes aus göttlicher Erhabenheit ins Elende verbannt.

Das All verschlingt dich ins Erkalten ohne Weinen. Und über öde Steppen wird ein fahles Mondlicht scheinen!

Der Liebesanspruch einer Schöpfung verliert sich wie aus einer atemlosen Spannung doch immer mehr ermattend in der Unfähigkeit der Menschen, sich zu wandeln. Die Schönheit dieser Welt verödet, über sie wird nur noch „ein fahles Mondlicht scheinen“!