Einsegnung

Sie treten leise in das kühle Haus und gehen scheu den neuen Weg, geschmückt in ihrem feierlichen Kleide, das sie wie eine himmlische Umarmung tragen, als hätten sie die Kindheit abgelegt.

Und wie die Blume, überstrahlt, den Kelch zum Lichte hebt, empfängt ihr Herz das „Wort aus Kraft und ewigem Geiste“, das sie als Schein wie einer Krone Strahlenkranz umgibt und einem ersten Blühen gleich schon zart durch ihre Seele geht.

Die Stille trägt in ihrem Bild den frohen Glanz wie ein Geheimnis: Es ist, als ob das neue Fühlen, in alle Dinge eingebunden, als ein großes Schauen lebt.

— Für Melanie —