Entgleiten

Verlassen steigt die Zeit aus einem Übergang, als ginge sie in unbestimmtes Sehnen, wie schwarze Kraniche, die fern in eine rote Sonne ziehn, wenn in der Stille die Konturen sich verlieren und alle Wünsche leis entfliehn.

Die Nähe eines Todes empfängt, in solches Schweigen eingehüllt, Gestalt, und Licht verliert sich tiefer in die Nacht zu eines Tones dunkler Spur, die rätselhaft in aufgelöstem Klang verhallt.

Und auf den Blumen liegt der Tau wie stilles Trauern.

„Entgleiten“ ist das Gefühl des Vergehens, das seinen Widerhall in der Natur findet.