Hirtenlied

Über dem Moore – Stille. Im wehenden Quellgrund steigt durch die hauchende Luft der Mond, ein fernes goldenes Feuer, gefallen zur Nacht.

Lautlos streift es die grauen Flügel des Reihers und geht in die Weite über das Lied des Hirten dahin, das in der Einsamkeit leis zu dem fernen Leuchten erwacht.

Natur und Seele erwachen zueinander.