Als Bach – von Gottes Geist erfüllt –
in tiefem Glauben Ewiges erfühlte,
da lösten sich in seinem Inneren Klänge:
„… als ob die ewige Harmonie
sich mit sich selber unterhielte“.
Als ob der „Engel Ordnungen“ ihn inspirierte,
erschuf er – wie aus heiligen Klängen –
einen Kosmos der Musik,
die er für die Menschen
und die Ewigkeiten komponierte.
Denn leuchten diese Klänge nicht
im Strahlenglanz sakraler Herrlichkeit,
wie ein Glaube an die Seligkeit!
Ein Glanz, der auch Franziskus einst
aus einem Himmelsstrahl erreichte
und als sein Lebenslicht erbleichte,
fand er in Gottes Herrlichkeit
diese ewige Seligkeit!
So wie ein Licht, das Ewiges bewahrt,
als fände es – wie eine Auferstehung –
Gottes Gegenwart!
Und immer wieder – lichteshell –
erstrahlt aus „Morgenglanz und Einsamkeit“
– wie ein Geheimnis – diese Ewigkeit!