Leben

Leben schreitet wie aus namenlosem Dunkel hin zum Licht. Unerkanntes, das aus Räumen kommt, durchdringet, einer frühen Blüte gleich, die Frost bezwinget, auch in inniger Beschwingung dein Gesicht.

Wie aus fernen Träumen, die verblassen, senkt sich Tiefe aus der Höhe ganz, und im stürzenden Erfassen spürst du, wie Geheimnis, eines Gottes Glanz.

Dieses Gedicht möchte sagen, dass das Leben auf das Gute ausgerichtet ist: „schreitet hin zum Licht“, es vermag selbst in Verletzlichkeit und Zartheit aus diesem Impetus Kälte und Frost zu bezwingen. Die zweite Strophe vertieft das hoffnungsvolle Fühlen im Widerklang des göttlichen Funkens.