Liebestod
friert, wie in einem fremden Frühling, meine Seele ein.
Bist du nicht –wie aus Ewigkeit–
ein Sternbild meiner Liebe
und solltest hell und leuchtend sein!
Doch ohne Licht sind wir wie Blinde,
die sich nicht erkennen,
und unsere Worte tönen lautlos
wie in schweigenden Gesängen.
O lass uns leben, lieben!
Doch ach, verstoßen aus dem Dunkel deines Herzens,
bin ich noch ärmer, als ein Bettler in der Not.
Und meine Seele fühlt es schmerzensweh:
Es gibt nichts Tödlicheres als den Tod!