Melodie

Lass deine Seele in der Stille schwingen,
sie wagt in eigenen Bildern zu singen,
Welt und Überwelt tönen in ihrer Gestalt.
Ihre Weite ist wie lichter Gesang,
der wundersam erwacht aus gleichnishaftem Klang.


Doch ungefühlt im dumpfen Leben wendet sich ihr Lied,
das noch im Schluchzen seines unerfüllten Traumes
hoffend die Welt durchzieht.


Eine Aussage darüber: Wie wenig eigentlich zum Glück gehört. Nur das Schwingen der Seele! Ihr „gleichnishafter Klang“ tönt aus einer höheren Kraft, wird diese jedoch nicht mehr gefühlt, schlägt in der Menschenbrust nur noch dumpf ein hohles und kaltes Herz.