Natur

Gleicht nicht dein Frühlingsblühen einem Liebeshauche, der über Fluren weht, wenn hochgewölbt – im weißen Glanze – der Wald im Nebelwallen steht, wenn schön – vom Morgenrot betaut – die Rose auferblüht, die ihren Glanz aus deinen Tiefen trinkt, und leiser noch in Mondes–Nächten die wirkende Natur ein stilles Lied der Schönheit singt! Und wunderbarer, wie aus leuchtenden Gesängen, steigen Morgenschimmer auf in ihrer Pracht, wer hat die „hohen Werke“ dieser Schöpfungsschönheit so wundertätig einst entfacht? Erfühle es! Denn strahlt aus der Natur nicht immer wieder leuchtend Glück, das leuchtender noch bis in die Tiefe unserer Seele strahlt im ewig-schönen Augenblick!