Nicht mehr

Du warst aus schnell verströmtem Herzschwung ach allzu kurz nur mein Gefährte, der mir, aufrauschend im Gefühl, wie eines Gottes Aufschaun Blick gewährte, nicht wissend, in welches Flammenglühn du meine Seele tauchtest.

Und bebend auch ging in der Nacht entgegen, sie schien von Ewigkeiten her uns vorgegeben, von traumesschweren, unsichtbaren Bildern noch verhüllt. Ach, wie ich dürste nach den Augen, die mich hergewinkt, doch eines Sternes Flamme leuchtet kurz nur und versinkt.

Ein Gedicht über die aufgewühlte Seele in Lust und Glanz, jedoch – schmerzlich verschlungen schon in den Abgrund der Nacht – hat sie Unsterblichkeit geatmet.