Osterlicht

Der Odem des Einen, Einsamsten, verdunkelt erst und fremd geworden, verhaucht in gefallenem Himmel, erwachte rätselhaft zu ewigem Dasein.

Seine Glorie verströmt verwandeltes Leben, fern den Dingen, in seinem Angesicht steht Liebe wie eine stumme Fülle, die lebendigen, ewigen Gesetze erwachen daraus, erhaben und rein, jeder lebt sein Leben aus diesem Lichte und wird sich im Tode darin erheben.

Aus den sakralen Gedichten: die göttliche Glorie erlöst den Menschen in das Licht.