Ruf

Mein Herz sehnt sich nach fernen Dingen, wie Abschiedsweh tönt seine stille Melodie. Wunderlich, aus blauen Schatten, ist Gegenwart zu Traum geworden und steht verloren vor dem großen Himmel, nicht greifbar, schattenhaft, voller Trauer.

Aus blassem Tage geht ein Vogelruf, einsam verwirrt, gehüllt in Ferne. Zu meinem Atem trägt der Windhauch seinen leisen Ruf, ohnmächtig, wie ein aufgegebenes Fühlen.

Ich wende mich heimlich ohne Worte. Wohin ist mein Herz entflohn?

Ein Stimmungsgedicht! Wenn Harmonie verlorengeht, ist schauerliche Einsamkeit inmitten des Menschen.