Stumme Frage

Wenn zum Walde aufgekehrt, Licht in Stille eingeflossen, vom Eröffneten erschlossen, blüht das Herz, so stumm beschert.

Überfluss von Dasein drängt herüber, dem kein Mangel sich erschließt, selbst aus Kümmernis ersprießt gelöstes Antlitz immer wieder.

Sterne halten dunklen Atem an und wie benommen fass ich deine Hand. Wer formt uns krönendes Gelingen? Ach, Weltenlaufes Gleichmut kennt nicht den Bestand.

„Stumme Frage“ ist Ausdruck einer Naturstimmung, die das Herz aufschließt und den Wunsch erweckt, dass dieser Überfluss für immer bleiben möge, jedoch in die Erkenntnis mündet, dass die Welt keinen Bestand kennt.