Ach könnte ich die Sterne fassen
und ewig jung im Frühling sein,
auf Stufen von Unendlichkeiten schreiten
in einer ersten Morgenröte Schein.
Doch plötzlich spürte ich,
dass du mir näher bist
– aus grenzenloser Gegenwart und Not –
du Furchtgewaltiger, du schwarzer, fremder Tod!
Du schwankend riesige Gestalt in meinem Traume,
die in allem, Glück und Elend, unermesslich wirkt und webt
und leise – ach so unerbittlich auch –
im Rauschen meines Blutes lebt!
Doch vorher – wie aus tiefsten Traumes Flehen –
Lass mich werden, lieben, reifen!
Dann mag das Schwindende – die Todesstunde –
nach mir greifen!