Und alle Pracht ist Einsamkeit

Ich träumte, einem Königskinde gleich zu sein und hatte Schätze, Diamanten und Rubine, auf meinem Haupte strahlte hell ein Diadem, und alle Kleider waren weißer Blütenglanz, und weiße Wände standen hoch und schlossen meine Seele ein.

Aus Stille war in meinem Traume plötzlich grenzenloses Weinen, und eine Welt von Ferne schien mich unvermindert anzusehen. Erwacht, empfand ich Armsein wie umfangende Liebkosung. Und sprachlos stand im Herzen ein Verstehen.

Ein hintergründiges Gedicht: Menschenwort und -fühlen sind besser und reicher als aller Schätze Glanz.